Seit über 150 Jahren steht das Volksbank-Modell der regional verankerten Genossenschaftsbanken für Unabhängigkeit, Selbständigkeit und wirtschaftliche Stärke. Eigenschaften, die sich gerade jetzt bezahlt machen. Denn vereint haben die 62 Volksbanken mit ihren 543 Geschäftsstellen die Kraft, um Österreich weiterhin zu beflügeln.
Mit Juni 2009 beträgt die Eigenmittelausstattung der Volksbanken-Primärstufe 15% statt der vom Bankwesengesetz geforderten 8%. Damit ist die Eigenkapitalquote fast doppelt so hoch als gesetzlich gefordert.
Die Volksbank kennt auf Grund von Größe, Struktur und Geschäftspolitik ihre Kunden und Geschäftsbeziehungen genau und kann die Risikopotenziale sowohl im Kredit- als auch im Wertpapiergeschäft sehr gut einschätzen und auch in punkto Ertragslage zählen die Volksbanken seit vielen Jahren zu den Top-Banken Gruppen Österreichs.
Die ausgezeichnete Bonität des gesamten Volksbanken-Verbundes wurde im Dezember 2009 von der renommierten Rating-Agentur Fitch neuerlich durch ein „A“-Rating bestätigt.
Die Stärken der Volksbanken sind Kundennähe und Regionalität. Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten haben Volksbanken deshalb unbezahlbare Pluspunkte: Sie geben ihren Kunden Sicherheit. Und sie stehen zu ihrer Verantwortung für die regionale Wirtschaft.
Die Spargelder, die die Volksbanken von den Kunden bekommen, dienen der Finanzierung von Privatpersonen und Unternehmen in der Region.
Das Geld verbleibt also im Wesentlichen in der Region der jeweiligen Volksbank. Damit ist gesichert, dass das regionale Wirtschaftswachstum angekurbelt wird, neue Arbeitsplätze geschaffen werden und auch der Konsum gesteigert wird. Die Volksbanken tragen also ganz wesentlich zum Erhalt des regionalen Wirtschafts- und Geldkreislaufs bei.
Bei der Volksbank können Sie sicher sein, dass die Entscheidungen eigenverantwortlich direkt in der Region getroffen werden und nicht fremdgesteuert in ausländischen Konzernzentralen.
Die Volksbanken weisen eine solide Ertragslage und stabile Entwicklung auf. Die gute Eigenmittelausstattung der Volksbanken ist ein weiterer Garant für Sicherheit und Stabilität.
Die Österreichische Volksbanken-AG mit Sitz in Wien zählt zu Österreichs größten Bankengruppen mit aktuell 8.060 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von EUR 48 Mrd. per 31.12. 2009. Damit zählt die Österreichische Volksbanken-AG zu den systemrelevanten Banken in Österreich. Moody's ratete die Österreichische Volksbanken-AG auf Baa1.
Die Ratingagentur Fitch hat der Österreichischen Volksbanken-AG in ihrer jüngsten Bewertung vom 21. Dezember 2009 ein Support Rating von „1“ und einen Support Rating Floor (SRF) von „A “ zugewiesen. Die lang- und kurzfristigen Emittenten Ausfallratings (Issuer Default Ratings – IDR) von „A“ und „F1“ wurden zudem bestätigt.
Die VBAG als Spitzeninstitut der unabhängigen regionalen Volksbanken ist eine Universalbank mit Geschäftstätigkeit im In- und Ausland und verfügt über ein Bankennetz in Zentral- und Osteuropa.
Die Österreichische Volksbanken-AG hat eine solide Aktionärsstruktur mit langfristig orientierten Partnern. Eingebunden in ein internationales Netzwerk sind die größten Eigentümer: 58,2 % Volksbanken, 25 % + 1 Aktie die deutsche DZ-Bank-Gruppe, 10 % die ERGO Gruppe (Victoria) und zu 6,1% die Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB).
Sparbücher, Girokonten und Festgelder gelten auch in Krisenzeiten als sicher. In Österreich muss jedes Kreditinstitut, welches die Berechtigung zur Entgegennahme gesicherter Einlagen hat, einer Einlagensicherung im Rahmen des jeweiligen Fachverbandes angehören.
Alle Einlagen und Guthaben auf Konten und Sparbüchern sind pro Einleger und pro Kreditinstitut mit EUR 100.000,- gesichert. Die Volksbanken verfügen darüber hinaus seit Jahrzehnten über eine der gesetzlichen Einalgensicherung vorgelagerte Haftungseinrichtung, den sogenannten Gemeinschaftsfonds. Das Sicherungssystem der Volksbanken geht daher weit über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus. Deshalb ist in der Geschichte der Volksbank noch nie ein Sparer zu Schaden gekommen.
Spareinlagen und Guthaben auf sonstigen Konten sind durch die Sicherungseinrichtung und die Republik Österreich seit 1.1.2010 bis zu einem Betrag von EUR 100.000,-- gesichert.
Einlagensicherung bei juristischen Personen
Alle nicht natürlichen Personen sind mit einem Beitrag von höchstens EUR 50.000,- gesichert. Ab dem 1.1.2011 erhöht sich diese Obergrenze auf EUR 100.000,- .
Kleine und mittlere Unternehmungen sind solche, die gemäß § 221 Abs. 1 UGB höchstens eines der folgenden Kriterien überschreiten:
1. 4,84 Millionen Euro Bilanzsumme; 2. 9,68 Millionen Euro Umsatzerlöse in den zwölf Monaten vor dem Abschlussstichtag; 3. im Jahresdurchschnitt 50 Arbeitnehmer.
Das Angebot der Volksbank bzw. von Volksbank Investments der Österreichischen Volksbanken-AG (ÖVAG) wird seit Jahren durch einen strengen Risikoprozess überwacht. Für alle Emissionen des Produktangebots von Volksbank Investments gilt die Bonität der Österreichischen Volksbanken AG, d. h. die ÖVAG haftet als Emittentin mit ihrem gesamten Vermögen für die Rückzahlung des Garantie-Zertifikates. Das bedeutet für unsere Kunden, dass sie mit Zertifikaten von Volksbank Investments auch in der aktuellen Marktsituation gut investiert sind.
Alle Investmentfonds - insbesondere Aktienfonds - unterliegen den Schwankungen der internationalen Börsen und können sich natürlich nicht den Auswirkungen der internationalen Finanzkrise entziehen.
Das österreichische Investmentfondsgesetz erlaubt aber nur Investments von bis zu 10 % des Fondsvermögens bei einem Unternehmen. Von diesem Wert sind die Fonds der Volksbank Investments weit entfernt. Der Sicherheitsaspekt bei Fondsinvestments wird außerdem durch die Tatsache untermauert, dass das gesamte Investmentfondsgesetz in Wahrheit nur ein Ziel hat: Den Anleger bestmöglich zu schützen.
Als Sondervermögen haftet das in einem Fonds enthaltene Vermögen nicht für etwaige Verbindlichkeiten der Kapitalanlagegesellschaft. Das bedeutet im Falle einer Insolvenz, dass das Fondsvermögen nicht in die Konkursmasse kommt und nicht dazu herangezogen werden kann, ausstehende Forderungen von Gläubigerseite zu bedienen.
Einzel-Aktien sind in Krisen problematisch. Wer Aktien hat, ist von den Turbulenzen an den Börsen direkt betroffen.
Wer in Aktien investiert, muss allerdings auch langfristig rechnen. Im langfristigen Vergleich hat sich zum Beispiel der Leitindex an der Wiener Börse trotz volatiler Marktphasen kontinuierlich nach oben entwickelt.
Staats-Anleihen gelten als vergleichsweise sicher. Die sicheren Papiere bringen jedoch auch langfristig deutlich weniger Ertrag und sind derzeit eher teuer einzukaufen. Wer eine klassische (Unternehmens-)Anleihe kauft, gibt dem Herausgeber (Emittenten) einen Kredit.
Bei einem allfälligen Verkauf von Unternehmensteilen oder Tochtergesellschaften der ÖVAG sind Emissionen der ÖVAG nicht betroffen, da sie bei der Emittentin verbleiben würden.
Das aktuelle Moody's Rating der Österreichischen Volksbanken-AG von Baa1 bedeutet: Es handelt sich um eine durchschnittlich gute Anlage. Fitch hat das Rating der Österreichischen Volksbanken-AG im Dezember 2009 unverändert mit "A" bestätigt. Damit befindet sich die ÖVAG auf einem Rating Niveau mit anderen österreichischen Großbanken.
Bei bestimmten Wertpapieremissionen (Ergänzungs- und Hybridkapitalemissionen, sowie bei Partizipationskapital) kommt es erstmals aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen und der aktuellen Ertragssituation der Österreichischen Volksbanken-AG zur Aussetzung der Gewinnbeteiligung durch Zinszahlungen, die 2010 fällig sind.
Generell gilt aufgrund der österreichischen Gesetzgebungsvorschriften für Kupons in Ergänzungskapital- und Hybridanleihen, dass diese vom Gewinn des Emittenten abhängig sind. Wird kein Gewinn erwirtschaftet, darf der Emittent keine Zinsen ausschütten.